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Die Sieger von Le Mans 2017 kommen zum Nürburgring

Es ist ein Wochenende, das aus Sicht von Stefan Bellof wie auch aus der Sicht von Porsche von Bedeutung ist: Am 15. Juli 1984 gewann der Gießener Rennfahrer das 30. Int. ADAC-1000-km-Rennen vom Nürburgring auf einem Porsche 956 mit der Startnummer 2. Mit der Startnummer 2 siegte auch das Porsche LMP Team in diesem Jahr auf der legendären Rennstrecke der 24 Stunden von Le Mans und kommt zum Rennen am 16. Juli 2017 als Tabellenführer an den nicht minder legendären Nürburgring. Mit diesem Artikel blenden wir anlässlich des bevorstehenden Wochenendes zurück ins Jahr 1984, werfen aber gleichzeitig einen Blick darauf, was uns erwartet, lassen Teamchef Andreas Seidl zu Wort kommen und betrachten die Ausgangslage für den Le-Mans-Sieger, der laut Programmleiter Fritz Enzinger mit einem überarbeiteten Aerodynamik-Paket in die Eifel reist, das bei den Tests sehr gut funktioniert haben soll.

Rückblick ins Jahr 1984

Typisches Eifelwetter herrschte an besagtem 15. Juli vor 33 Jahren, als Stefan Bellof  vor rund 25.000 Zuschauern das 30. Int. ADAC-1000-km-Rennen Nürburgring gewann. 42 Starter waren angetreten, um auf dem  4,542 Kilometer langen Rundkurs zu Ruhm und Ehre zu gelangen, doch nur 30 haben das im Regen ausgetragene Rennen beendet. 28 wurden gewertet und nur einer davon stand als Sieger ganz oben auf dem Podest: Stefan Bellof. Exakt 999,249 Kilometer lagen hinter ihm, als der Lauf nach sechs Stunden beendet wurde. Die schnellste Runde sicherte sich Jonathan Palmer, aber von der Pole Position startete Bellof, für die er 1:28,680 Minuten brauchte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit: 184,384 Kilometer pro Stunde. Das Rennen wurde auf dem neuen Grand-Prix-Kurs durchgeführt; der Rekord von 6:11,13 Minuten, mit dem Bellof Motorsportgeschichte schrieb, ist der alten Nordschleife zuzurechnen und bis heute ungebrochen.

Derek Bell war übrigens der Teamkollege Bellofs im Cockpit des Weltmeisterschaftslaufs vor 33 Jahren. Was uns jetzt zum kommenden Wochenende führt, zu dem die World Endurance Championship an den Nürburgring zurückkehrt. "Etwas Schöneres gibt es kaum“, freut sich Fritz Enzinger, der Leiter LMP1. "Die 24 Stunden in Le Mans waren Langstreckensport mit allen Höhen und Tiefen. In der Eifel wollen wir ein blitzsauberes Sechsstundenrennen fahren und am liebsten auch hier nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in Folge gewinnen." 

Porsche mit neuer Karosserieabdeckung

Durch die neue Karossiere produziert der Porsche 919 mehr Anpressdruck, wodurch er in den Kurven schneller ist. Nach drei von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und doppelter Punktvergabe in Le Mans führt Porsche in der Herstellerwertung mit 111 Punkten vor Toyota (78,5). In der Fahrer-WM liegen die Le-Mans-Sieger Earl Bamber, Timo Bernhard und Brendon Hartley mit 83 Punkten und einem Vorsprung von 17 Zählern auf das bestplatzierte Toyota-Trio an der Spitze. Der amtierende Weltmeister Neel Jani und seine Partner André Lotterer und Nick Tandy waren in Le Mans nach einer mehr als zehn Stunden währenden Führung ausgefallen und belegen derzeit mit 28 Punkten den fünften WM-Platz. Das in vier Klassen eingeteilte WEC-Feld aus Prototypen und GT-Sportwagen zählt auf dem Nürburgring 29 Fahrzeuge. Der Start zum Sechsstundenrennen erfolgt am Sonntag um 13:00 Uhr. Es wird via Internet und TV weltweit übertragen. 

Timo Bernhard voller Vorfreude

Zurück zu Porsche: Der 919 Hybrid entwickelt rund 900 PS / 662 kW Systemleistung aus einem kompakten Zweiliter-V4-Turbobenziner mit knapp 500 PS / 368 kW in Kombination mit zwei verschiedenen Rückgewinnungssystemen – Bremsenergie von der Vorderachse und Abgasenergie. Während der Verbrenner die Hinterachse antreibt, wirkt beim Boosten ein E-Motor mit über 400 PS / 294 kW an der Vorderachse. Zwischenspeicher für den aus Brems- und Abgasenergie gewonnenen elektrischen Strom ist eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie. Hören wir Porsche-Pilot Timo Bernhard, der Stefan Bellof besonders verbunden ist: „Ich freue mich riesig auf den Nürburgring. Neben Le Mans ist mein Heimrennen für mich das zweite Saison-Highlight. Seit zwei Jahren gibt es das Sechsstundenrennen am Ring. Es wurde von Anfang an super angenommen. Die Atmosphäre mit vollen Rängen und sehr sachkundigem Publikum war genial.“

Vor dieser Kulisse, so Bernhard, hätte Porsche schon 2015 und 2016 gewonnen: "So kann es gerne weitergehen, der Hattrick wäre schön. Allerdings werden sowohl die Toyota als auch unser Schwesterauto sehr stark sein.“ Und was sagt Teamchef Andreas Seidl? Für die WM 2017 haben sowohl wir als auch Toyota die Grenze des technisch Machbaren erneut hinausgeschoben. Das zeigt sich einerseits an den Rundenzeiten, die trotz umfangreicher Einschränkungen durch das Reglement gesunken sind. Andererseits lässt sich auch an den Standfestigkeitsproblemen von beiden Herstellern in Le Mans ablesen, dass wir alle ans Limit gegangen sind. Für das Team ging es nach dem Erfolg in Le Mans direkt mit einem sehr positiven dreitägigen Performance-Test in Barcelona weiter. Wir fühlen uns für das Sechsstundenrennen am Nürburgring gut gerüstet." Na dann drücken auch wir die Daumen und freuen uns auf das Wochenende!

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