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Moments of Racing: Stefan Bellof Thema bei den 24 Stunden am Nürburgring 2018

Die 24 Stunden vom Nürburgring, das größte Autorennen Deutschlands: Die Leidenschaft des Kämpfens um jede Sekunde auf der Piste trifft auf Partylaune am Rande der Strecke – und die Vergangenheit erwacht zum Leben bei demjenigen, der genau zuhört. Ein Rennen am Ring bietet immer die Gelegenheit, sich an Anekdoten und Rekorde zu erinnern, die die Geschichte der Rennstrecke in der Eifel geprägt haben. Und zu denen gehört ganz bestimmt die Rekordrunde von Stefan Bellof, die dieser im Abschlusstraining zum 1000 Kilometer Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft am Nürburgring 1983 gefahren ist. Am 28. Mai hatte Bellof die damals wegen Bauarbeiten auf 20,835 Kilometer verkürzte Nordschleife in sagenhaften 6:11,13 Minuten umrundet. Das entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 200 Kilometern pro Stunde. Und eben dieser bis heute gültige Rekord ist auch Thema bei den 24 Stunden des Jahres 2018.

Erinnerungen an die Rekordrunde

Ende des Monats ist es exakt 35 Jahre her, dass Stefan Bellof den Nürburgring mit dem Porsche 956 C in dieser Rekordzeit umrundet hat. Angesichts dieser faszinierenden Zahl – nicht viele Rekorde haben einen so langen Bestand – kommt die Erinnerung daran vor allem bei den etwas erfahreneren Motorsportlern auf. So etwa bei Hans-Joachim Stuck, dessen Söhne mit dem KTM X-Bow um den Klassensieg der diesjährigen 24 Stunden gefahren sind und der als Sieger der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft DTM 1990 und zweifacher Le-Mans-Sieger in den Jahren 1986 und 1987 selbst Motorsportgeschichte geschrieben hat. Der heutige Präsident des Deutschen Motorsport-Bundes DMSB hat Stefan Bellof nach eigenen Worten sehr viel zu verdanken, denn dieser, so Stuck anlässlich der Demonstrationsrunde mit dem Porsche 956 am Nürburgring, habe ihm das Fahren damit beigebracht.

Stuck gegenüber Stefan Bellof Official: "Für mich ein ganz besonderer Tag in dem Auto hier zu fahren, mit dem Stefan gefahren ist. Ich kann es nur wiederholen! Stefan hat mir das Fahren im Porsche 956 beigebracht, sonst wäre ich vielleicht nicht da wo ich heute bin. Für mich ein toller Moment mit dem 956 um die Nordschleife zu fahren. Einfach nur geil!" Wie es dazu kam, dass Stuck in den legendären Sportwagen zurückkehrte, dessen Sechszylinder-Boxermotor aus 2.649 Kubikzentimetern Hubraum über 456 kW / 620 PS leistet? Porsche hatte zur Demonstrationsrunde gebeten: Das Siegerauto aus den 1980ern sollte mit dem Seriensieger der letzten Langstrecken-Weltmeisterschaften der vergangenen Jahre – dem Porsche 919 – im Paarlauf um die Nürburgring-Nordschleife die Fans begeistern. Am Steuer des Le-Mans-Siegers von 2015, 2016 und 2017 saß Timo Bernhard.

Timo Bernhard neben Hans-Joachim Stuck

Bernhard, glühender Anhänger von Stefan Bellof: "Es ist eine Freude hier zu sein und die Runde Nordschleife zusammen mit dem Strietzel Stuck zu fahren. Hans fährt den Porsche, der das 1000 Kilometer-Rennen 1983 gewonnen hat. Bei dem Rennen, wo Stefan die Rekordrunde gefahren ist. Das ist ein ganz besonderer Event, weil es das letzte Rennen in der Konfiguration war und da hat er die Runde hin gebrannt, muss man schon fast sagen, was spektakulär war. Diese Runde mit dem damaligen Autos zu fahren war eine absolute Lebensleistung." Timo Bernhard weist aber auch noch einmal auf das Potenzial des 919 hin, der – befreit von den Beschränkungen, die dem Auto das LMP1-Reglement auferlegte und optimiert in Teilen des Antriebs, des Fahrwerks und im Gewicht um 39 Kilogramm erleichtert – als 919 Hybrid Evo in Spa-Francorchamps sogar schneller als die Formel 1 fuhr.

Timo Bernhard: "Neben dem Hans werde ich fahren im Porsche 919 Hybrid Evo; mit dem Fahrzeug, mit dem wir in Spa vor einigen Wochen die Qualifikationsrunde der Formel 1 geschlagen haben. Zwei legendäre Fahrzeuge, die Porsche hier den Fans präsentiert hat. Ich glaube das war eine tolle Aktion." Beide Rennfahrer, Stuck wie Bernhard, werden sich freuen, dass ihre Stimmen und Erinnerungen bei einem ganz besonderen Mann mitten ins Herz treffen: Bei Georg 'Goa' Bellof, Stefan Bellofs Bruder: "Es wird einem erst viel später bewusst welche Leistung Stefan mit der 6:11,13 Minuten vollbracht hat. Ein Rekord der nun 35 Jahre Bestand hat. Das ist beeindruckend. Es freut mich, dass neben den vielen Fans auch die aktuellen Piloten mich noch immer auf den Rundenrekord von Stefan ansprechen. Alle sind der Meinung, dass dies eine unglaubliche Leistung war und zollen ihm großen Respekt."

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